Unfallversicherung-Ratgeber.de: Ihr Ratgeber für die private Unfallversicherung 

Home ] Nach oben ] Inhalt ] Private Unfallversicherung ] Gesetzliche Unfallversicherung ] Unfallversicherung: Versicherungsvergleich ] Grundfähigkeitsversicherung ] Schadensanzeige: private Unfallversicherung ]

 

Invaliditätsleistung

Die Invaliditätsleistung ist die wichtigste Leistung der Unfallversicherung. Man vereinbart bei Vertragsabschluss eine versicherte Invaliditätssumme – beispielsweise 100.000 Euro.

Anspruch auf eine Kapitalleistung aus der Unfallversicherung entsteht, wenn der Unfall des Versicherten innerhalb eines Jahres zu einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit führt. Die Beeinträchtigung muss spätestens 15 Monate nach dem Unfall von einem Arzt schriftlich festgestellt worden sein.

Aus der ärztlichen Feststellung muss hervorgehen, auf welcher Funktionsstörung die Invalidität beruht, da sich die Höhe der Leistung aus der Invaliditätssumme nach dem Grad der Invalidität richtet.

Der Grad der Invalidität wird anhand der Gliedertaxe oder durch einen Arzt festgestellt. Klicken Sie hier um Informationen zur Berechnung des Invaliditätsgrades zu erhalten.

Welche Invaliditätssumme sollten Sie wählen?

Die Invaliditätssumme

Für Ernährer einer Familie gilt zur Ermittlung der richtigen Invaliditätssumme folgende Faustregel: Eine 30-jährige Person sollte das sechsfache, eine 40-jährige Person das fünffache und ab 50 sollte das vierfache Jahresbruttogehalt abgesichert werden. Junge Leute und Hausfrauen sollten eine Invaliditätssumme von 200.000 Euro oder mehr wählen.

Empfohlene Invaliditätssummen der privaten Unfallversicherung

Auf den ersten Blick scheint dies vielleicht etwas zu hoch wirken. Bedenken Sie jedoch, dass der Versicherungsschutz dazu dienen soll Ihren Einkommensverlust, den Sie durch eine Invalidität erfahren, lebenslang auszugleichen. Auch Kosten, die durch einen eventuell notwendigen Umbau Ihrer Wohnung zu zahlen sind, sollten berücksichtigt werden.

Unsere Empfehlung: Vereinbaren Sie eine Progression! Mit der Vereinbarung einer Progression können Sie bereits für geringe Beiträge eine hohe Invaliditätssumme versichern.

Wenn Sie neben Ihrer Unfallversicherung bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen, können Sie eine niedrigere Invaliditätssumme vereinbaren, da eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine effektivere Absicherung bietet. Wussten Sie, dass Personen, die nach dem 01.01.1961 geboren wurden, keinen Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente haben? 

 

Home ] Nach oben ] [ Invaliditätsleistung ] Todesfallschutz ] Übergangsleistung ] Unfallrente ] Krankenhaustagegeld ] Genesungsgeld ] Bergungskosten ] Kosmetische Operationen ]

Senden Sie Ihre E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: ims(at)vsp.ag